Die FIFA hat dem britischen Premierminister Gordon Brown und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ihre volle Unterstützung bei dem Vorhaben zugesagt, bis zum Anpfiff der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ Schulplätze für 16 Millionen Kinder in Afrika zu schaffen.
Die FIFA verfügt ihrerseits schon über reichlich Erfahrung mit Projekten wie Football for Hope, In Afrika mit Afrika gewinnen und 20 Zentren für 2010. Diese will sie nun in vollem Umfang einbringen und so helfen, die Initiative voran zu treiben, damit sie auch langfristig Erfolg hat.
Die beiden Politiker hatten ihre Absicht im Emirates Stadium in London auf der abschließenden Pressekonferenz nach Sarkozys zweitägigem Staatsbesuch in Großbritannien bekannt gegeben und trafen sich bei dieser Gelegenheit zu einem Gespräch mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter sowie Lord Triesman, dem Vorsitzenden des Englischen Fussballverbandes (FA). Ziel ist es laut einhelliger Aussage, die Schulplätze bis zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ bereitzustellen.
Große Sportereignisse wie die 2010 erstmals in Afrika stattfindende WM-Endrunde bieten eine ideale Möglichkeit, mit der entstehenden internationalen Dynamik den Sport als Mittel für weltweite Veränderungen zu nutzen.
Dementsprechend unternimmt der Weltfussballverband alles in seiner Macht stehende, um mit Fachwissen und internen Strukturen eine Veränderung zum Positiven zu erreichen. "Die FIFA unterstützt diese Initiative vollständig", betonte FIFA-Präsident Blatter. "Das Fachwissen der FIFA sowie die Plattform der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft bieten eine hervorragende Möglichkeit, das Leben der Menschen zu verbessern. Die FIFA hat sich der Verbesserung der Welt verschrieben und will dabei auch den Breitenfussball weiter verstärkt fördern sowie die Verbindung zum Schulfussball herstellen."
"Eines der größten Probleme in Afrika besteht darin, dass jeden Morgen 33 Millionen Kinder nicht zur Schule gehen", so Sarkozy, "schlicht, weil es keine Schulen gibt, in die sie gehen könnten, und keine Lehrer, die sie unterrichten würden."
Der britische Premierminister sicherte schon vor der eigentlichen Pressekonferenz auf dem Rasen verschiedenen Wohltätigkeitsverbänden und anderen Hilfsorganisationen die Unterstützung beider Regierungen zu, damit neue Schulen gebaut und Lehrer ausgebildet werden können.
"Der französische Staatspräsident und ich sind uns einig, dass wir gemeinsam die Schulausbildung von je acht Millionen Kindern, zusammen also für 16 Millionen Kinder, finanzieren wollen. Diese Kinder können dann zur Schule gehen. Das Geld dafür soll zur Verfügung stehen, wenn die Weltmeisterschaft nach Südafrika kommt."
Brown fügte hinzu: "Dadurch werden den Kindern Möglichkeiten eröffnet, die ihnen derzeit verschlossen sind. Wir werden Lehrer für die Zukunft ausbilden und mit den verschiedenen afrikanischen Regierungen sowie mit dazu bereiten Wohlfahrtsverbänden und anderen Hilfsorganisationen Schulen bauen."

