Das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) hat am Dienstag, 22. Januar 2008, in Genf einen Vertrag mit dem spanischen Spitzenklub FC Barcelona abgeschlossen. Das Übereinkommen wurde von Joan Laporta, den Präsidenten des FC Barcelona, und den UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres, unterzeichnet.
Das Hauptziel der zunächst auf drei Jahre ausgelegten Zusammenarbeit besteht darin, auf das Schutzbedürfnis der Flüchtlinge sowie die Bedeutung des Sports im Bildungs- und Integrationsbereich aufmerksam zu machen. Als erster Schritt werden UNHCR und der FC Barcelona einige Flüchtlingsprojekte in Ecuador, Nepal und Ruanda gemeinsam durchführen.
"Die beiden Institutionen vereinigen Ihre Kräfte, um über gemeinsame Initiativen bzw. Programme die Lebensqualität von Flüchtlingskindern zu erhöhen", teilte der katalanische Verein mit. "Dies ist unsere nächste große Herausforderung. Wir senden damit eine Botschaft an die Welt. Aber es ist nicht nur eine Botschaft, wir handeln auch", sagte Laporta nach der Vertragsunterschrift.
Guterres betonte unterdessen: "Wir glauben, dass uns Barça zahlreiche Türen öffnen wird, um der Gesellschaft die Misere von Flüchtlingen bewusst zu machen."
