Die Eigendynamik der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ auf dem afrikanischen Kontinent soll zur Durchführung von 20 langfristig ausgerichteten Projekten genutzt werden, bei denen es um die Entwicklung des Fussballs, Gesundheitsfürsorge und Bildungseinrichtungen geht. Im Rahmen der Offiziellen Kampagne zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ sollen in ganz Afrika 20 "Football-for-Hope"-Zentren gebaut werden.
Fünf davon werden sich in Südafrika befinden, weitere 15 sollen über den gesamten Kontinent verteilt werden. Jedes Zentrum wird ein kleines Ein-Stern-Kunstrasenfeld (20 x 40 Meter) mit Tribünen sowie Klassenräume und Gesundheitsfürsorge-Einrichtungen umfassen. Auf diese Weise soll jungen Menschen ein Platz zum Spielen und gleichzeitig Zugang zu Beratungs-, Gesundheits- und Bildungsdiensten zur Verfügung gestellt werden.
Die "Football-for-Hope"-Zentren sind vor allem eine Investition in bestehende Organisationen, die das Potenzial des Fussballs zur Förderung eines positiven gesellschaftlichen Wandels in ihren Gemeinden nutzen. Die Zentren werden an den Standorten der ausführenden Partner des Programms "Football for Hope" errichtet. Dabei handelt es sich durchweg um Nichtregierungsorganisationen, die im Bereich Entwicklung durch Fussball aktiv sind.
Durch den Bau der Zentren soll für diese Organisationen einerseits eine zukunftsträchtige Infrastrukturbasis geschaffen und andererseits die Umsetzung ihrer speziellen Programme verbessert werden. In diesen Programmen wird der Fussball als Werkzeug für die soziale Entwicklung in den Bereichen Gesundheitsförderung, Schaffung von Frieden, Rechte und Ausbildung für Kinder, Antidiskriminierung und soziale Integration sowie Umweltschutz eingesetzt.
Während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ sollen die Zentren zu Dreh- und Angelpunkten der Fussballbegeisterung werden. Auf Großbildschirmen werden die 64 Spiele aus den WM-Stadien Südafrikas live übertragen.
In Alexandra (Johannesburg) soll eines dieser Zentren eine besonders wichtige Rolle spielen. In der letzten Woche der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ werden im Zentrum von Alexandra 32 Teams aus der ganzen Welt zu einem ganz anderen Fussballfestival zusammenkommen. Beim "Football-for-Hope"-Festival 2010 werden der Öffentlichkeit optimale Vorgehensweisen im Bereich Entwicklung durch Fussball präsentiert.
Die Teams repräsentieren die ausführenden Partner von "Football for Hope" und werden sich aus Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 18 Jahren zusammensetzen. Die Auswahl wird auf der Grundlage des persönlichen Einsatzes für die jeweilige Gemeinde getroffen. Die gemischten Mannschaften zeigen dann ihre Fähigkeiten in einem rasanten und intensiven Turnier, in dem über den zweiten Weltmeister im Straßenfussball entschieden wird.
Die "Football-for-Hope"-Zentren leisten einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Vermächtnis der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™. Noch lange nachdem das letzte Spiel abgepfiffen worden ist, werden die Zentren in den lokalen Gemeinden wertvolle Dienste leisten. In ihren Programmen zur nachhaltigen Entwicklung durch Fussball nutzen sie die Macht dieser wundervollen Sportart, um die Gesellschaft im positiven Sinne zu verändern.
Football for Hope: eine Bewegung!
Die Bewegung "Football for Hope" ist das
zentrale Element der strategischen Allianz zwischen FIFA und
streetfootballworld, die mit dem Ziel gegründet wurde, den
Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Fussballverbänden,
engagierten Klubs und Spielern, Profiligen und beteiligten
Wirtschaftspartnern sowie lokalen Organisationen für soziale
Entwicklung zu verbessern.
Die Bewegung, angeführt durch die FIFA in ihrer Funktion als Dachverband des Weltfussballs sowie durch streetfootballworld ( http://www.streetfootballworld.org/) als treibende Kraft hinter einem globalen Netzwerk von Organisationen, die das Potenzial des Fussballs für gesellschaftliche Entwicklung nutzen, hat sich zum Ziel gesetzt, die Rolle des Fussballs in der Gesellschaft zu nutzen, um zum Erreichen der UN-Entwicklungsziele für das neue Jahrtausend beizutragen.
