Die ersten Beispiele für die Thematisierung von Umweltproblemen im Rahmen von Initiativen von "Entwicklung durch Fussball" gehen zurück auf das Jahr 1988, als der Football-for-Hope-Partner MYSA (Mathare Youth Sports Association) in Kenia erstmals Reinigungsarbeiten in den Slums als grundlegenden Teil des Programms definierte. Ebenso umfangreiche Bestrebungen äußerten sich auch im Rahmen des FIFA Green Goal Programms, das sich unter anderem mit der Organisation einer klimaneutralen FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und der finanziellen Unterstützung von südafrikanischen Projekten zur Kompensation großer Mengen schädlicher Gasemissionen beschäftigt. So gesehen ist es unabdingbar, die Integration von Umweltkonzepten (z.B. zu Luftverschmutzung, Abfallbeseitigung, Energiekonsum etc.) in die Projekte unter dem Motto "Fussball für Entwicklung" zu fördern, um das Bewusstsein zu steigern und so ein kontinuierlich wachsendes Problem zu bekämpfen. Eine Strategie, die für andere Themenbereiche gilt, aber auch bei Projekten im Bereich "Fussball für Umwelt" besonders wertvoll ist, besteht in der ständigen Arbeit mit den jeweiligen Gemeinden sowie mit den wichtigen Umweltbehörden und -organisationen, um das Bewusstsein und die Umsetzung zu fördern. Ein Vorteil derartiger Programme ist es, dass komplexe Umweltprobleme einfach vermittelt werden können, da sie auf Beispielen des täglichen Lebens einer lokalen Gemeinde basieren und schließlich in Zusammenhang mit höheren Ebenen und allgemeineren Denkansätzen gebracht werden können.