Abgesehen davon, den Jungen und Mädchen das grundlegende Recht auf Spielen zu ermöglichen, ist es ein Anliegen der Projekte unter dem Motto "Fussball für Entwicklung", für mehr Verständnis für die Probleme von Kindern und Eltern zu sorgen, sowie die Rechte der Kinder zu wahren. Und genau dieses Recht auf Teilnahme - durch die Anerkennung der Fähigkeiten der Kinder - schafft die Bedingungen für einen sukzessiven Prozess der Bewusstseinsbildung.
Des Weiteren kann sich der Prozess der Sicherstellung einer allgemeinen schulischen Grundbildung - als eines der UN-Entwicklungsziele für das neue Jahrtausend sowie ein grundlegendes Menschenrecht - auf andere problematische Aspekte in aller Welt nur positiv auswirken. Bildung im Rahmen der Projekte unter dem Motto "Fussball für Entwicklung" bezieht sich auf alle Bestrebungen zur Steigerung des Bewusstseins hinsichtlich globaler Probleme, unabhängig davon, ob diese Bestrebungen in einem Klassenzimmer, nach dem Spiel auf einem Fussballfeld oder im Rahmen anderer "externer" Aktivitäten stattfinden, die in Zusammenhang mit den Kernzielen eines Programms stehen. In diesen unterschiedlichen Umgebungen sollen die Teilnehmer nicht nur reinen "akademischen" Unterricht erhalten, sondern auch über soziale Probleme und grundlegende Werte informiert werden, da diese Lernmethoden zur Entwicklung ihres lokalen/regionalen Umfeldes beitragen.
Zusätzlich zählen zum Bereich von "Fussball für Bildung" auch Initiativen für die gesamtheitliche Förderung der Bildung mit Schwerpunkt auf dem weiblichen Geschlecht, da dieses Recht einer beträchtlichen Anzahl von Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt aufgrund einer Reihe von sozioökonomischen Gründen verweigert wird. Es muss erwähnt werden, dass trotz der bereits erzielten Fortschritte immer noch zwei Drittel der Kinder in der Dritten Welt, die keine Grundschulausbildung erhalten, Mädchen sind (73 Millionen von 130 Millionen Kindern, die keine Schule besuchen).
