Dieser Bereich bezieht sich vor allem auf folgende Aspekte:
- soziale Integration/interkultureller Dialog (einschließlich
Menschen mit Behinderung, Immigranten und Menschen, die einen
Resozialisierungsprozess jeder Art hinter sich haben)
- Drogenmissbrauch
- Prävention von Gewalt/Kriminalität
- Diskriminierung (sozial, religiös, geschlechterspezifisch,
rassistisch, körperlich)
Diese "Aktivitäten"/Verhalten/Erscheinungsformen hängen meistens zusammen und können daher im Rahmen einzelner Projekte angegangen werden. Fallstudien in Großbritannien und anderen westlichen Ländern zeigten ein weitreichendes Verständnis für die starken theoretischen Argumente bezüglich des potenziell positiven Beitrages, den der Sport - und insbesondere der Fussball - zur Lösung sozialer Probleme beitragen kann.
Vor allem in benachteiligten Gebieten von mehr oder weniger entwickelten urbanen Gegenden (wie jene in großen Metropolen) können soziale Unterschiede oft erheblich sein; diese werden von einer Reihe von Faktoren ausgelöst, die nicht immer eine Eigeninitiative ermöglichen. Um viele dieser Probleme angehen zu können, müssen anwendbare Projekte zunächst in der Lage sein, "kluge" und attraktive Programme zu erstellen und gleichzeitig fähig sein, diese Programme den Bedürfnissen der jeweiligen Gemeinde anzupassen. Hierfür, und zum Beispiel auch bei der Arbeit mit ethnischen Minderheiten, sind Beratungen und der Dialog mit zukünftigen und aktuellen Teilnehmern der beste Weg, um positive Ergebnisse zu erzielen.
Sozialisierung durch Sport ist besonders wertvoll bei Menschen mit Behinderung, da diese unter dem Schutz ihrer Familien stehen und ihr vertrautes Umfeld nur selten verlassen. Teilnahme am Fussball ermöglicht eine direkte Interaktion, kooperative Beziehungen und Teamwork. Fussball kann auch eine bedeutende Rolle spielen, indem sich die betroffenen Menschen weniger auf ihre Schwächen oder Behinderungen konzentrieren, sondern vielmehr auf ihre Fähigkeiten.
