Offizielle Kampagne
„20 Zentren für 2010" ist der Name der offiziellen Kampagne der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™, die durch den Bau von 20 Gesundheits-, Bildungs- und Fussballzentren von Football for Hope in Afrika positive soziale Veränderungen herbeiführen will. Die Zentren kümmern sich um soziale Probleme in mittellosen Gebieten und ermöglichen Kindern und Jugendlichen eine bessere Bildungs- und Gesundheitsversorgung. 20 Zentren für 2010 fördert den sozialen Wandel durch Fussball über die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ hinaus, indem sie Afrika ein bleibendes soziales Erbe hinterlässt.

USD 10 Millionen sind für den Bau der Zentren erforderlich. Die FIFA spendet für jedes Tor in der Vorrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ USD 500. Damit ist bereits mindestens USD 1 Million gesichert. Der Rest soll durch gezielte Allianzen und Partnerschaften zusammenkommen.

Was ist Football for Hope?
Football for Hope ist eine Bewegung, die mithilfe des Fussballs den sozialen Wandel vorantreibt. An ihrer Spitze stehen die FIFA und streetfootballworld, ein Kompetenzzentrum, das ein globales Netz von Organisationen unterstützt, die sich über den Fussball für die soziale Entwicklung einsetzen.

Was sind die Football-for-Hope-Zentren?
Die Zentren bieten eine medizinische Versorgung, informelle Bildungsangebote, Büros, öffentliche Anlagen und ein Mini-Kunstrasenfeld (40x20 m). Die Bauarbeiten werden von der FIFA und streetfootballworld überwacht. Geleitet werden sie von „Architecture for Humanity", einer gemeinnützigen Organisation, die bedürftige Gemeinden unterstützt, und dem Unternehmen Greenfields, das beim Bau und bei der Entwicklung von Kunstrasensystemen führend ist.

Was tun die Football-for-Hope-Zentren?
Hauptziel der Football-for-Hope-Zentren ist die Förderung der sozialen Entwicklung vor Ort und die Ausrüstung der lokalen Organisationen (Zentrumsleiter) mit der erforderlichen Infrastruktur. Die Zentren bieten den Organisationen die Basis für ihre Programme, die Aufklärung über HIV/Aids, Alphabetisierung, Gleichberechtigung, Integration von geistig behinderten Jugendlichen und anderweitige Förderung der sozialen Entwicklung. Zusammen mit den Zentrumsleitern entwickeln die FIFA und streetfootballworld für alle Zentren einheitliche Programmelemente, die den lokalen Bedürfnissen angepasst werden können. Die Zentren sind sowohl für lokale als auch für weltweit tätige Organisationen Anlaufstellen, was die gemeinsame Arbeit und den Austausch von Modellen anbelangt.  
 

Eigentum der Gemeinde
Die lokale Verankerung und die Einbindung der Gemeinden sind für den Erfolg und die Nachhaltigkeit der Zentren entscheidend. Die Gemeinden werden von Anfang an einbezogen, angefangen bei der Gestaltung und dem Bau des Zentrums über die Beschäftigung lokaler Arbeitskräfte (nach Möglichkeit) bis hin zum Angebot von Bildungsprogrammen. Die Architektur und der Bau der Zentren erfolgen nach neusten ökologischen Erkenntnissen und entsprechen nationalen Umweltstandards.    

Modell für die Zukunft
Die Football-for-Hope-Zentren werden in enger Partnerschaft mit allen Anspruchsgruppen betrieben, wobei die Ressourcen optimal eingesetzt werden und alle Partner ihr Wissen einbringen. Die Zentrumsleiter spielen bei der Leitung der Zentren und der Umsetzung der Programme eine Schlüsselrolle, ebenso bei der lokalen Verankerung der Zentren und der Einbindung der Gemeinden. Dabei sollen sie von lokalen und regionalen Behörden, den FIFA-Mitgliedsverbänden und der Gemeinschaft unterstützt werden. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aller Football-for-Hope-Zentren wird streetfootballworld mit ausgewählten internationalen Organisationen und Unternehmen zusammenarbeiten und so die erforderliche finanzielle, materielle und fachliche Unterstützung sicherstellen.

Die Football-for-Hope-Zentren sind langfristige Projekte, die allen zugute kommen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch in anderen Teilen der Welt, insbesondere in Südamerika für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™, solche Zentren errichtet. Das Beispiel der Football-for-Hope-Zentren in Afrika wird weltweit bald Schule machen.