Zentrum in Südafrika eröffnet

Mit dem Klang der Vuvuzelas in der Luft und wehenden Fahnen ist QwaQwa, eine kleine Kommune in der Provinz Free State, von nun an die Heimat eines neuen loveLife Y-Zentrums im Rahmen des Programms Football for Hope. Das Zentrum ist Teil der FIFA-Initiative "20 Zentren für 2010", dem Legacy-Programm der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™. Im Rahmen dieser Initiative wurden afrikaweit 20 Zentren erbaut, um sozio-ökonomisch benachteiligte Gemeinden zu unterstützen.

Der New loveLife Trust freut sich darauf, in Zusammenarbeit mit der FIFA, streetfootballworld und der Gemeinde Maluti-a-Phofung an diesem Zentrum, das für junge Menschen und ihre Selbstentfaltung konzipiert ist, beteiligt zu sein. Alle Partner des Projekts sind sich in dem Glauben einig, dass der Fussball über die Macht verfügt, soziale, kulturelle und humanitäre Werte zu vermitteln.

"Wir glauben fest daran, dass wir jungen Menschen durch die Interaktion in Fussballspielen und durch die Vermittlung der HIV-Botschaft während unserer gemeinsamen Zeit wirklich helfen können", sagte Tshidiso Motaung vom QwaQwa Football-for-Hope-Zentrum.

Eine neue Generation
LoveLife ist Südafrikas größtes HIV-Präventionsprogramm für junge Menschen, und durch das Y-Zentrum von Football-for-Hope erhalten junge Südafrikaner Zugang zu umfassenden Programmen. Diese Programme sollen sie dazu befähigen, mit den individuellen, sozialen und strukturellen Faktoren umzugehen, welche die Ausbreitung von HIV unter jungen Menschen begünstigen.

Bisher hat loveLife 20 Y-Zentren in allen neun Provinzen gegründet. Zwölf- bis 19-jährige Jugendliche lernen dort Führungsstärke und Selbstmotivation. Dahinter steckt die Idee, dass durch die Vermittlung von Alltagskompetenzen und eines gesünderen Lebensstils in Kombination mit einer starken Fussballkomponente eine neue Generation an jungen Anführern entstehen kann.

loveLife und die FIFA
Der Fussball ist seit der Einführung der "loveLife Games" im Jahr 2002 ein wichtiger Teil innerhalb der Ideologie und Strategie von loveLife zur Prävention von HIV. Die "loveLife Games" sind die größte Schulsportinitiative Südafrikas, die vom nationalen Ministerium für Sport und Freizeit finanziert wird.

Bei der Einführung der Strategie "loveLifestyle" 2004 begann loveLife unter seinem 7.000 Mitglieder starken Hilfskorps mit der Gründung von Sportligen, in der Absicht, diese Ligen mit den "loveLife Games" zu verbinden. Diese jungen Anführer, die sich entweder für das Programm Mpintshi (umgangssprachlich für Freund) oder groundBREAKER anmeldeten, arbeiteten zuvor in Programmen zu Basketball, Motivation, Debattieren und Sexualgesundheit.

2009 konnte loveLife über 64.000 junge Männer und Frauen in organisierte Fussballaktivitäten einbinden. Die Organisation ist bestrebt, die Nutzung des Sports für positiven Wandel zu fördern und die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Deshalb spielt sie eine aktive Rolle in gleichgesinnten Netzwerken, wie etwa Football for Hope, streetfootballworld weltweit und FIFA.