Mohamed bin Hammam zieht sich aus dem Fussball zurück, lebenslang gesperrt
© AFP

Mohamed bin Hammam (Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees und AFC-Präsident) hat alle seine Ämter im Fussball mit sofortiger Wirkung aufgegeben und wird im organisierten Fussball nie mehr tätig sein. Dies geht aus einem Rücktrittsschreiben von Mohamed bin Hammam vom 15. Dezember 2012 an die FIFA und die AFC hervor.

Da die FIFA-Ethikkommission gemäß neuem FIFA-Ethikreglement auch für die Entscheidung eines Falls zuständig bleibt, wenn die jeweilige Person ihr Amt nicht mehr ausübt, beschloss die rechtsprechende Kammer, Mohamed bin Hammam lebenslang für jegliche Tätigkeit im Fussball zu sperren.

Die lebenslange Sperre gründet auf dem Schlussbericht von Michael J. Garcia, dem Vorsitzenden der Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission. Der Bericht vermerkte wiederholte Verstöße von Mohamed bin Hammam gegen Art. 19 (Interessenkonflikte) des FIFA-Ethikreglements (Ausgabe 2012) während seiner Amtszeit als AFC-Präsident und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees in den Jahren 2008 bis 2011, die eine lebenslange Sperre für jegliche Tätigkeit im Fussball rechtfertigen.