FIFA besorgt über CAS-Urteil im Fall "Bin Hammam"
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Die FIFA hat mit Besorgnis das heute veröffentlichte Urteil des Sportschiedsgerichts (CAS) im Fall "Mohamed bin Hammam" zur Kenntnis genommen.

Die FIFA hält fest, dass Mohamed bin Hammam im CAS-Urteil nicht für unschuldig befunden worden sei und "es eher wahrscheinlich als nicht sei, dass der Beschwerdeführer (Mohamed bin Hammam) Quelle der Gelder sei, die nach Trinidad und Tobago gebracht und schließlich bei der Sitzung [der karibischen Fussballunion vom 10. und 11. Mai 2011] verteilt worden seien". In seiner Schlussfolgerung hält das CAS zudem fest, dass "die FIFA ihre Ethikkommission reformiere und der Fall, sofern neue Beweise im vorliegenden CAS-Fall vorlägen, wieder aufgenommen werden könne, um den Sachverhalt vollständig zu erhellen und festzustellen, ob Herr Bin Hammam gegen das FIFA-Ethikreglement verstoßen habe".

Die FIFA hat ebenso zur Kenntnis genommen, dass die asiatische Fussballkonföderation (AFC) in dieser Woche gegen Mohamed bin Hammam in einer anderen Sache ein Disziplinarverfahren eingeleitet und ihn provisorisch für jegliche Fussballtätigkeit gesperrt hat. Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hat die provisorische Sperre gestern, 18. Juli 2012, weltweit ausgedehnt. Mohamed bin Hammam bleibt damit bis zum Abschluss des laufenden Verfahrens suspendiert.

Der neue Fall, der von den zuständigen AFC-Instanzen untersucht wird, basiert auf einem Bericht einer internationalen Revisionsgesellschaft im Zusammenhang mit Tätigkeiten über die letzten Jahre, die verschiedene Unregelmäßigkeiten aufweisen. 

Seitens der FIFA werden alle maßgebenden Unterlagen nun der neuen FIFA-Ethikkommission vorgelegt, die ihre Arbeit am 25. Juli 2012 aufnehmen wird. Die FIFA-Ethikkommission wird anhand der vorliegenden Berichte und Beweise entscheiden, ob weitere Schritte gegen Mohamed bin Hammam erforderlich sind.