
Einigung zu Fussballbelangen betreffend die EU.
Belgiens Ministerpräsident Herman van Rompuy empfing an diesem Montag, 20. Juli 2009, FIFA-Präsident Joseph S. Blatter an seinem Amtssitz an der 2 Rue du Lambermont in Brüssel. Präsident Blatter, der von einer FIFA-Delegation u. a. mit FIFA-Exekutivkomiteemitglied Michel D'Hooghe sowie von mehreren Vertretern des belgischen und des niederländischen Fussballverbands begleitet wurde, hatte später zudem eine Audienz bei König Albert II. im königlichen Palast.
Themen waren u. a. die gemeinsame Bewerbung Belgiens und der Niederlande für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 2018 oder 2022 sowie Fragen des nationalen, europäischen und globalen Fussballs wie die Besonderheit des Sports im Kontext der Europäischen Union.
Die Parteien suchten dabei gemeinsam nach Wegen zur Umsetzung der beim FIFA-Kongress vorgebrachten Idee, Nationalteams, die Erziehung und Ausbildung junger Spieler, ausbildende Klubs und die Werte von Einsatz und Motivation im Fussball vor allem für junge Spieler zu wahren und den Verlust der nationalen Identität der Klubs durch eine Beschränkung der Anzahl ausländischer Spieler ("6+5") einzudämmen.
Im Hinblick auf die belgische Präsidentschaft der Europäischen Union wird Belgien in Abstimmung mit Spanien (EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2010) und Ungarn (Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2011) einen Denkprozess darüber anregen, wie auf die Gefahren für die Besonderheit des Sports reagiert werden kann.




