IFAB entscheidet sich gegen Torlinientechnologie
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Der International Football Association Board (IFAB) traf sich heute Samstag, 6. März 2010, unter dem Vorsitz von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, wie in jedem WM-Jahr, am FIFA-Sitz in Zürich zu seiner 124. Jahresversammlung.

Die nach den 144 in der UEFA Europa League 2009/10 bis jetzt ausgetragenen Spielen gemachten Erfahrungen mit dem Experiment mit zusätzlichen Schiedsrichterassistenten wurden präsentiert. Der IFAB beschloss, nach Abschluss der Meisterschaft am 12. Mai 2010 am 17./18. Mai zu einer Sondersitzung zusammenzutreten, bei der die Ergebnisse des Experiments endgültig diskutiert werden.

Der IFAB beschloss des Weiteren, die Torlinientechnologie nicht weiterzuverfolgen.

Weiter wurde entschieden, Regel 12 (Fouls und unsportliches Betragen – feldverweiswürdige Vergehen) und Regel 14 (Strafstoß) sowie die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des vierten Offiziellen ebenfalls am 17./18. Mai weiter zu diskutieren.

In Bezug auf die Änderung der Spielregeln wurden die Anträge des schottischen Fussballverbands hinsichtlich Regel 5 (Der Schiedsrichter – verletzte Spieler) gutgeheißen, so dass verletzte Spieler desselben Teams nach einem Zusammenstoß neu auf dem Spielfeld behandelt werden dürfen. Ebenfalls gutgeheißen wurde der Antrag, dass Bahrenträger das Spielfeld erst nach einem Zeichen des Schiedsrichters betreten dürfen.

Ein weiterer Antrag des schottischen Fussballverbands in Bezug auf Regel 5 (Der Schiedsrichter – verletzte Spieler), gemäß dem Spieler auf dem Spielfeld behandelt werden dürfen, "falls die Verletzung das Resultat eines Vergehens gegen den Spieler durch einen Gegner ist", wurde abgelehnt. Der technische Ausschuss des IFAB wird diese vorgeschlagene Änderung weiter diskutieren.

Die heutigen Entscheide des International Football Association Board in Bezug auf die Spielregeln treten am 1. Juni 2010 in Kraft.

Die 125. IFAB-Jahresversammlung wird vom 4. bis 6. März 2011 im Celtic Manor Resort in Newport (Wales) stattfinden.