
Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hat die vom italienischen Fussballverband (FIGC) gegen Juventus-Trainer Antonio Conte verhängte zehnmonatige Sperre in Übereinstimmung mit Artikel 136 des FIFA-Disziplinarreglements auf weltweite Ebene ausgeweitet.
Die Sperre betrifft alle Arten von Spielen, einschließlich nationaler, internationaler, offizieller und Freundschaftsspiele. Die Entscheidung über die Ausweitung der Sanktionen des FIGC richtet sich nach dem Ausgang einer möglichen Berufung - wie sie derzeit am nationalen Schiedsgericht für Sport in Italien anhängig ist -, vorausgesetzt, die Berufungsentscheidung steht in Einklang mit den Regularien der FIFA.
Die FIFA prüft derzeit weitere vom FIGC bereitgestellte Dokumente in Bezug auf andere von den Entscheidungsgremien des FIGC verhängte Sanktionen. Weitere Ausweitungen von Sanktionen werden zu gegebener Zeit bekanntgeben.
Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hatte im Februar dieses Jahres bereits weltweite Sanktionen gegen Einzelpersonen aus Finnland, Kroatien, der Republik Korea und der Türkei verhängt.