Die FIFA hat das Jahr 2008 gemäss IFRS mit einem Ertrag von USD 957 Mio. und einem Aufwand von USD 773 Mio. abgeschlossen. Das Nettoergebnis beläuft sich auf USD 184 Mio.
Gegenüber den Vorjahren hat der Ertrag 2008 zugenommen. Die Gründe dafür sind hauptsächlich zusätzliche Einnahmen aus der Rechtevermarktung infolge neu abgeschlossener Verträge. Gleichzeitig hat sich der Aufwand gegenüber 2007 reduziert, da der Sonderaufwand für Rechtsstreitigkeiten weggefallen ist.
Gemäß den FIFA-Statuten (Artikel 67)
- sind die Einnahmen und Ausgaben der FIFA, über die Geschäftsperiode gerechnet, ausgeglichen zu gestalten,
- ist mit der Bildung von Reserven die zukünftige Erfüllung der wichtigsten Aufgaben zu garantieren.
Gemäss IFRS weist die FIFA per 31. Dezember 2008 ein Eigenkapital von USD 902 Mio. aus. Der starke Zuwachs gegenüber 2007 hängt neben dem Jahresergebnis vor allem mit der Strategie zur Absicherung der Fremdwährungen zusammen, die sich mit einem positiven Effekt von USD 75 Mio. im Eigenkapital niederschlugen.
Damit hat die FIFA bereits zur Halbzeit der Periode 2007-2010 das für Ende 2010 gesteckte Ziel von mindestens USD 800 Mio. erreicht. Eine definitive Beurteilung der Eigenkapitalsituation kann allerdings erst nach der erfolgreichen Durchführung der Weltmeisterschaft 2010 vorgenommen werden.
Ein ausreichendes Eigenkapital ist die Voraussetzung für die wirtschaftliche Unabhängigkeit der FIFA und ihre Fähigkeit, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Dies ist vor allem auch in Krisenzeiten überaus wichtig.