Frauenfussball: Große Namen, starke Worte
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Das Jahr 2012 hatte auch im Frauenfussball jede Menge Höhepunkte zu bieten. Gleich drei große Turniere standen auf dem Programm und sorgten für unvergessliche Gänsehautmomente.

FIFA.com hat für Sie einige der lustigsten, interessantesten und schönsten Aussagen in exklusiven Interviews mit uns aus den vergangenen zwölf Monaten zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieses etwas anderen Rückblicks!

"Ich bin nur ein kleiner Traumhändler, der seine Schützlinge so gut wie möglich trainieren und inspirieren will."
Bruno Bini (Trainer, Frankreich) zeigt sich äußerst bescheiden im Gespräch mit FIFA.com.

"Ich freue mich auf die Zeit, die jetzt kommt. Es wird definitiv mal eine ganz neue Erfahrung sein, ganz entspannt eine EM am Fernseher oder vielleicht auch live im Stadion verfolgen zu können."
Inka Grings (Deutschland) über die Frauen-EM 2013, die ohne sie stattfinden wird. 

"Seit unserem Titelgewinn hat sich alles verändert - das Interesse der Medien ist extrem gestiegen, sehr viele Mädchen kommen zu den Begegnungen oder wollen auch selbst spielen. Wenn man vor der WM bei Ligaspielen zufrieden war, wenn mal mehr als 1.000 Zuschauer kamen, spielt die Liga heute nicht selten sogar vor mehr als 10.000, manchmal sogar 20.000 Zuschauern - das ist gigantisch!"
Kozue Ando (Nationalspielerin, Japan) über die Veränderungen in ihrem Heimatland nach dem Gewinn des Weltmeistertitels.

"Gute Spielerinnen gibt es auch in Russland. Ich habe einige davon in meiner Mannschaft. In Russland ist wirklich gutes Potenzial vorhanden, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Das sind sozusagen schlafende Riesen."
Achim Feifel (Trainer, FC Rossiyanka)

"Ich denke, dass ich viele Dinge überwunden und am Ende von ihnen gelernt habe. Es hat mich zu einer stärkeren Person gemacht: persönlich und beruflich. Um ehrlich zu sein, ich begrüße die harten Zeiten. Ich fürchte sie nicht, ich stelle mich ihnen erhobenen Hauptes und werde am Ende besser."
Hope Solo (Nationaltorhüterin, USA) über schwierige Zeiten - und wie sie damit umgeht.

"In der arabischen Gesellschaft gilt Fussball als reiner Männersport. Es ist hier nicht wie in Europa, wo dem Frauenfussball viel Interesse entgegengebracht wird."
Darine Fakhreddine (Futsal-Nationalspielerin, Libanon) über die weibliche Seite des Sports in ihrer Heimat.

"Das Beste in diesem Jahr war die Zusammenarbeit mit Christine Sinclair!"
John Herdman (Trainer, Kanada) über die kanadische Nationalspielerin.

"Wenn man das zweite Kind hat, dann will man wieder in Form kommen.“
Solveig Gulbrandsen (Nationalspielerin, Norwegen) erklärt, warum sie wieder mit dem Fussballspielen begonnen hat.

"Es war ein ganz wunderbares Turnier. Wir haben in Wembley gespielt, im schönsten Fussballstadion Englands. Auch das war eine wunderbare Erfahrung. Ich war beeindruckt von den Briten, die gezeigt haben, wieviel sie vom Fussball verstehen."
Norio Sasaki (Trainer, Japan) über das Olympischen Fussballturnier der Frauen London 2012.

"Der Plan ist, den Titel zu gewinnen."
Christine Sinclair (Nationalspielerin, Kanada) nimmt bereits die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2015 fest ins Visier.

"Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht, die Torhüter bei der UEFA EURO 2012 zu beobachten, wie zum Beispiel [Iker] Casillas und [Gianluigi] Buffon. Ich war auch wirklich daran interessiert, wie [Manuel] Neuer das Spiel handhabt, da er auf mich sehr innovativ wirkt. Man kann eine Menge durch das Studieren anderer lernen."
Hedvig Lindahl (Nationaltorhüterin, Schweden) über ihre männlichen Kollegen zwischen den Pfosten.

"Wir denken nie daran, aufzugeben oder den Kopf hängen zu lassen. Das ist einfach nicht unser Motto!"
Alexandra Popp (Nationalspielerin, Deutschland) zeigt Entschlossenheit.

"Man muss wirklich schlau sein und die richtigen Entscheidungen treffen, damit die Generation, die nachkommt, eine bessere Chance hat, als man selbst. Das war mein Ziel, als ich Nationalspielerin wurde. Das Spiel besser zu verlassen, als ich es vorgefunden habe."
Abby Wambach (Nationalspielerin, USA) über ihre Vorbildfunktion.