Provisorische Sperre gegen peruanischen Spieler wegen verbotenem Wirkstoff
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Der Vorsitzende der FIFA-Disziplinarkommission hat einen peruanischen Nationalspieler vorerst für 30 Tage provisorisch gesperrt und nach einem auffälligen Analyseergebnis bei einer Dopingkontrolle beim Qualifikationsspiel für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ am 12. Oktober 2012 in La Paz (Bolivien) ein Disziplinarverfahren eröffnet.

Nach Vorliegen des Ergebnisses der A-Probe hatte der peruanische Fussballverband die Analyse der B-Probe verlangt, die ebenfalls einen positiven Befund bei einem gemäß WADA-Verbotsliste 2012 verbotenen Wirkstoff ergab.

Der Entscheid des Vorsitzenden der FIFA-Disziplinarkommission wurde dem peruanischen Fussballverband am 22. Januar ordnungsgemäß mitgeteilt. Der Spieler kann der FIFA bis heute, 28. Januar 2013 mitteilen, ob er eine Anhörung wünscht. Ungeachtet dessen kann der Spieler und/oder der peruanische Fussballverband bis 6. Februar eine Stellungnahme und alle Beweismittel zu seinen Gunsten einreichen.

Die provisorische Sperre gegen den Spieler basiert auf Art. 38ff des FIFA-Anti-Doping-Reglements. Mit dem positiven Testergebnis hat der Spieler gegen Art. 63 des FIFA-Disziplinarreglements verstoßen.

Erst nachdem in einer Anhörung ein Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen festgestellt wurde, darf die FIFA gemäß Art. 74 Abs. 2 des FIFA-Anti-Doping-Reglements öffentlich über die Anti-Doping-Bestimmung, gegen die verstoßen wurde, den Namen des Spielers, der den Verstoß begangen hat, den verbotenen Wirkstoff und die getroffenen Maßnahmen informieren.