"FIFA 11 für die Gesundheit" schreitet in Mexiko voran

Die Initiative "Football for Health" der FIFA, die sich der Förderung von gesundheitlicher Vorbeugung und sportlicher Aktivität widmet, machte in Mexiko mit dem Programm "FIFA 11 für die Gesundheit" einen weiteren Schritt nach vorne. In der Absicht, die Unterstützung der Regierung zu gewinnen, traf sich der medizinische Leiter der FIFA, Professor Jiri Dvorak, am Donnerstag, 31. Januar, zu einem Gespräch mit der mexikanischen Gesundheitsministerin, Mercedes Juan López. 

Zu den weiteren Teilnehmern an der Versammlung im Sitz des Regierungssekretariats für Gesundheit in Mexiko Stadt zählten Rodrigo Reina, Leiter der Koordinationseinheit für gesellschaftliche Einbindung und Teilhaber des Gesundheitssekretariats, Cuauhtémoc Valdez, Beauftragter des Präsidentenbüros der mexikanischen Gesundheitsstiftung, Armando Barriguete, Berater, Fernando Cerrilla, Generalsekretär des mexikanischen Fussballverbands sowie Enrique Bonilla, Generaldirektor der höchsten mexikanischen Spielklassen, Liga MX/Ascenso MX.

Professor Dvorak legte die Erfolge des Programms "FIFA 11 für die Gesundheit" dar, welches die Macht des Fussballs als Werkzeug für Vorbeugung und Erziehung nutzt, und präsentierte die Ergebnisse der Pilotprogramme, die in Mexiko und anderen Ländern der Welt durchgeführt wurden.

Das Programm zielt darauf ab, den Gesundheitszustand junger Menschen zu verbessern, indem das große Potenzial des Fussballs genutzt wird, um ein gesünderes Leben zu führen und damit Krankheiten wie zum Beispiel Fettsucht zu vermeiden.

Nach den erfolgreichen Pilotprojekten in Südafrika (2009), Simbabwe (2010), Mauritius (2010) und Mexiko (2011) konnte gezeigt werden, dass mithilfe einfacher Botschaften, die über bestimmte Fussballaktivitäten wie Verteidigen, Kopfballspiel, Schießen oder Angreifen vermittelt werden, Jugendliche sensibilisiert und sogar ihre Gewohnheiten im Zusammenhang mit Gesundheit geändert werden können.

"Die Macht des Fussballs außerhalb der Spielfelder ist offensichtlich, doch um die Ziele zu erreichen, ist die Zusammenarbeit der Regierungen erforderlich", erklärte Dvorak.

Gesundheitsministerin Mercedes Juan zeigte sich sehr interessiert: "Wir unterstützen diese Initiative. Alle Aktivitäten dieser Art, die wir angehen können, sind wichtig, denn wir haben in unserem Land große Probleme mit der Gesundheit, die sich seit 2006 verstärkt haben. Unserem Ministerium ist es wichtig, sich allen Initiativen zu öffnen, die uns dabei helfen können, den Anteil an Fettleibigkeit und Diabetes zu verringern, Jungen und Mädchen zu körperlicher Betätigung zu motivieren und sich gesünder zu ernähren. Die Möglichkeiten, die sich auf diese Weise in diesem fussballbegeisterten Land abzeichnen, sollten unbedingt genutzt werden."

Weitere Initiativen
Fernando Cerrilla zeigte sich dankbar für die Kooperation der Regierung und ergänzte: "Sowohl für die FIFA wie auch für unseren Verband ist das Thema Gesundheit sehr wichtig, deshalb haben wir gemeinsam mit der Liga MX bereits andere Kampagnen ins Leben gerufen."

Enrique Bonilla stellte diese Kampagnen detaillierter vor: "Die älteste ist die Kampagne 'Rosa Ball', die den Kampf gegen den Brustkrebs unterstützt. Die Fans und die Frauen, die ins Stadion gehen, werden für dieses Thema sensibilisiert. Im vergangenen Jahr entwarfen wir im Rahmen der Kampagne 'Messe dich' einen orangenen Ball, um einen gesünderen Lebenswandel zu fördern."

Zum Abschluss erklärte Bonilla: "Indem Kampagnen zur Förderung der Gesundheit unterstützt werden, möchte der mexikanische Fussball der Gesellschaft viel von dem zurückgeben, was die Gesellschaft dem Fussball gibt."