Weltweite Lancierung des FIFA-Programms "11 für Gesundheit" – Start in Mexiko
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Die FIFA U-17-Weltmeisterschaft ist die perfekte Gelegenheit, ein Programm zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens junger Menschen mithilfe des Fussballs zu lancieren. Die Leidenschaft der Mexikanerinnen und Mexikaner für den Fussball ist mit Händen greifbar. Diese einzigartige Kraft des Fussballs ist Kern des umfassenden Gesundheitsprogramms "11 für Gesundheit", das mithilfe des Fussballs die Prävention und das Gesundheitswissen verbessern will. Die FIFA, das mexikanische Gesundheitsministerium, die nationale Kommission des sozialen Gesundheitsschutzsystems und der mexikanische Fussballverband (FMF) haben heute, 1. Juli 2011, am Sitz des Gesundheitsministeriums in Mexiko-Stadt die Lancierung dieser FIFA-Initiative bekanntgegeben. An der ersten Phase sind Schulen in sieben Städten Mexikos beteiligt (Mexiko-Stadt, Guadalajara, Monterrey, Puebla, Colima, Culiacán und Oaxaca).

"Körperliche Betätigung wie Fussball ist für die Gesundheit zentral. Das Programm '11 für Gesundheit' passt bestens zu unseren nationalen Initiativen zur Gesundheitsförderung. Es ist ein wirksames, realisierbares und kostengünstiges Mittel zur Verbesserung der Gesundheit junger Menschen, die unsere Zukunft sind", betonte der mexikanische Gesundheitsminister, Dr. José Ángel Córdova Villalobos, bei der Lancierung des Programms im Beisein von Prof. Jiri Dvorak, FIFA-Chefarzt und Vorsitzendem des FIFA-Zentrums für medizinische Auswertung und Forschung der FIFA (F-MARC), Justino Compeán, CONCACAF-Vizepräsident und FMF-Präsident, Decio de Maria, FMF-Generalsekretär, und Salomón Chertorivski Woldenberg, dem nationalen Kommissar des sozialen Gesundheitsschutzsystems.

"Mit '11 für Gesundheit' nutzt die FIFA den Fussball unmittelbar für die Verbesserung des Lebens junger Menschen. Die Initiative unterstreicht die Kraft des Fussballs, die weit über das Spielfeld hinausgeht. Dies ist nur mit der Unterstützung der Behörden möglich. Mit dem Gesundheitsministerium und der nationalen Kommission des sozialen Gesundheitsschutzsystems spielen wir hier in Mexiko der Jugend den Ball zu", erklärte Prof. Dvorak.

Nach erfolgreichen Pilotversuchen in Südafrika (2009), Simbabwe (2010) und auf Mauritius (2010) läuft das Programm nun erstmals ausserhalb Afrikas an. Kolumbien und Brasilien werden in Kürze folgen. Eine Pilotstudie hat gezeigt, dass die einfachen Gesundheitsbotschaften, kombiniert mit verschiedenen Fussballelementen wie Verteidigen, Kopfbällen, Schiessen und Angreifen, das Gesundheitswissen bei Jungen und Mädchen nachweislich verbessern und deren Verhalten ändern können. Fussball hilft zudem bei Übergewicht.

"11 für Gesundheit" will in Mexiko zusammen mit den staatlichen Kampagnen "5 Pasos por tu Salud" (Fünf Schritte für deine Gesundheit) und "Mídete, cuida tu peso" (Wiege dich, achte auf dein Gewicht) das Potenzial des Fussballs zum Wohlbefinden der Bevölkerung voll ausschöpfen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Fussball – ob im Wettkampf oder nur zum Spaß – überaus gesund ist und die Risikofaktoren senken kann, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für viele Erkrankungen verantwortlich gemacht werden. F-MARC beschloss deshalb, den direkten gesundheitlichen Nutzen mit der einzigartigen präventiven und erzieherischen Wirkung des Fussballs in einem umfassenden Gesundheitsprogramm zu vereinen. Pate für die einzelnen Gesundheitsbotschaften standen Spitzenspieler wie Carlos Vela und Javier "Chicharito" Hernández (Mexiko), Lionel Messi (Argentinien) und Cristiano Ronaldo (Portugal).

"Das bislang wichtigste Projekt geht weit über den Fussball hinaus. Im Zentrum steht nicht die Gesundheit der Spieler, sondern das Wohlbefinden der gesamten Gesellschaft. Fussball hat aufgrund seiner Popularität in der Aufklärung und Vorbeugung von Krankheiten ein einzigartiges Potenzial. Für den mexikanischen Fussballverband ist es Ehrensache, zusammen mit der FIFA und dem Gesundheitsministerium das Wohlbefinden der Menschen zu fördern", sagte Justino Compeán.

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