
Ziel
Com-Unity geht auf die Initiative des FIFA-Präsidenten
zurück. Sein Ziel ist die Sensibilisierung für den Stellenwert, den
der Fussball in einem Land einnehmen kann. Mit dieser Zielsetzung
soll der Kurs die Kooperation und die Kommunikation verbessern
zwischen dem jeweiligen Mitgliedsverband, den Vertretern aus der
Politik des Landes, den in dem Land tätigen
Nichtregierungsorganisationen (NGO), sonstigen Partnern und den
Medien. Das Programm vermittelt darüber hinaus Wissen über
Kommunikations- und Marketingfertigkeiten, um den
Mitgliedsverbänden bei der Bindung von Partnern und Sponsoren zu
helfen.
Format eines Com-Unity-Kurses
Bei jedem Com-Unity-Kurs handelt es sich um ein dreitägiges
Arbeitsprogramm, das vom Mitgliedsverband in Zusammenarbeit mit der
FIFA veranstaltet wird und wichtige Vertreter aus Politik, NGO,
Medien, der nationalen Fussballfamilie sowie aktuelle und
potenzielle kommerzielle Partner zusammenbringt und für die gesamte
Fussballgemeinschaft offen sein soll. Die Teilnahme wichtiger
Persönlichkeiten aus der Politik, den Medien und anderen
Organisationen ist unbedingt erforderlich und eine entscheidende
Komponente dieser Kurse; Einladungen an diese Personen müssen von
denjenigen Mitgliedsverbänden ausgehen, die den Kurs
veranstalten.
Finanzierung
Die FIFA übernimmt die Aufwendungen für die Instruktoren und
die FIFA-Vertreter, für den Kurs notwendige Räumlichkeiten und
technische Installationen sowie die Kosten für die Erstellung und
Zustellung der Schulungsmaterialien. Der ausrichtende
Mitgliedsverband übernimmt alle lokalen Transporte, Zölle, Steuern
sowie sonstigen Aufwendungen, die nicht von der FIFA übernommen
werden. Der Workshop sollte nach Möglichkeit in Einrichtungen
stattfinden, die bereits im Rahmen des FIFA-Entwicklungsprogramms
Goal und/oder des Programms Finanzielle Unterstützung der FIFA
(FAP) finanziert werden.