FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und WADA-Präsident John Fahey erörterten heute (29. Oktober 2009) am FIFA-Sitz in Zürich die Zusammenarbeit der beiden Organisationen im weltweiten Kampf gegen Doping. Beide Präsidenten bekräftigten, dass sie weiterhin mit allen bestehenden Mitteln gegen Doping vorgehen wollen.

"Die Stimmung während der Sitzung war von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt", erklärte Joseph S. Blatter.

"Die heutige Sitzung war ein Erfolg. Die WADA freut sich, ihre Zusammenarbeit mit der FIFA im Kampf gegen Doping mithilfe verschiedener Initiativen auszubauen", sagte John Fahey. "Die FIFA verfügt über ein umfassendes Anti-Doping-Programm, das dem Welt-Anti-Doping-Kodex entspricht."

Gegenstand der Unterredung waren u. a. die besonderen Merkmale von Teamsportarten und Wege, wie alle Anspruchsgruppen (nationale Anti-Doping-Organisationen, internationale Verbände, nationale Verbände und die WADA) im Kampf gegen Doping auf eine Linie gebracht werden können. Die FIFA lud die WADA ein, zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ eine unabhängige Beobachtergruppe zu entsenden.

Ebenfalls erörtert wurden gemeinsame neue Forschungsprojekte der FIFA und der WADA, u. a. zur Entwicklung eines biologischen Passes im Fussball.

Bei der Sitzung ebenfalls zugegen waren: Jérôme Valcke (FIFA-Generalsekretär), David Howman (WADA-Generaldirektor), Dr. Michel D'Hooghe (Vorsitzender der Medizinischen Kommission der FIFA), Prof. Jiri Dvorak (FIFA-Chefarzt), Marco Villiger (FIFA-Direktor Rechtsdienst) und Volker Hesse (Leiter der FIFA-Anti-Doping-Stelle).