Ziel
Das Internationale Olympische Komitee (IOK) unterstützt die allgemeine Entwicklung olympischer Sportarten (einschließlich Männer- und Frauenfussball) durch sein Weiterbildungsprogramm "Olympic Solidarity". Im Rahmen dieses IOK-Programms finden Kurse für Trainer und Verwaltungskräfte kooperativ mit Fördergeldern des ausrichtenden Nationalen Olympischen Komitees (NOK) entsprechend der Zuteilung aus dem Programm "Olympic Solidarity" des IOK statt. Die FIFA unterstützt diese Kurse der Olympischen Solidarität durch Ernennung von Instruktoren und Bereitstellung des entsprechenden Schulungs- und Ausrüstungsmaterials.

Format eines Kurses der Olympischen Solidarität
Ein Mitgliedsverband beantragt beim Nationalen Olympischen Komitee seines Landes die Veranstaltung eines Kurses in den vorerwähnten Themen. Auf der Grundlage der Kriterien dieses Programms entscheidet das NOK, ob der Kurs dem Mitgliedsverband zugeteilt wird. Ist dies der Fall, teilt das NOK der Olympischen Solidarität seine Bewilligung mit, die ihrerseits die FIFA entsprechend informiert. Anträge für die Kurse der Olympischen Solidarität müssen der FIFA spätestens drei Monate vor dem Beginn des Kurses vorliegen. Die Dauer der Lehrgänge hängt vom Themenschwerpunkt und der Verfügbarkeit von Fördergeldern des Nationalen Olympischen Komitees ab. Die Ernennung des Instruktors ist Aufgabe der FIFA.

Finanzierung
Das Nationale Olympische Komitee kommt mit den Fördergeldern aus dem Programm "Olympic Solidarity" für alle organisatorischen Kosten des Kurses auf. Die Olympische Solidarität und die FIFA übernehmen die internationalen Reisekosten und Tagesentschädigungen des FIFA-Instruktors. Die FIFA stellt das Unterrichts- und Ausrüstungsmaterial für den Kurs zur Verfügung.