FIFA-Präsident Gianni Infantino war an diesem Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Er nutzte die Gelegenheit, die Bindungen zwischen der FIFA und mehreren internationalen Organisationen erneut zu stärken. "Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist immer eine herausragende Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und über die Veränderungen der Welt zu sprechen, in der wir leben. Die Entwicklungen auf technischem, digitalem, industriellem oder philosophischen Gebiet haben oftmals auch Auswirkungen auf den Fussball, der seinerseits wiederum eine Rolle bei den Veränderungen spielt", erklärte der FIFA-Präsident.

Mit Ruandas Präsident Paul Kagame, der im Jahr 2018 auch den Vorsitz der Afrikanischen Union innehat, mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau und mit Argentiniens Präsident Mauricio Macri, der 2018 den Vorsitz der G20 führt, besprach Gianni Infantino die Rolle des Fussballs in der Gesellschaft.

In den Gesprächen mit den drei Staats- und Regierungschefs von drei Kontinenten ging es um soziale und wirtschaftliche Fragen des Fussballs und seinen Beitrag etwa zu Bildung und Gesundheit.

Zukünftige Kooperationen wurden vereinbart. "Das Zusammentreffen mit den Präsidenten Paul Kagame und Mauricio Macri sowie mit Premierminister Justin Trudeau ist für mich eine Ermutigung, die von der FIFA initiierten Veränderungen weiterzuverfolgen. Es bestätigt mich zugleich darin, dass das Vertrauen in unsere Organisation wiederhergestellt ist", so Gianni Infantino.

"Alle drei sind sich der sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung des Fussballs für die Entwicklung in ihren Ländern und Regionen bewusst und wissen um die Rolle der FIFA in diesem Zusammenhang. In den kommenden Monaten werden wir ausloten, welche konkreten Möglichkeiten der Zusammenarbeit es mit der Afrikanischen Union und den G20 gibt. Ziel ist es, den Fussball dabei zum Motor des Fortschritts zu machen, zu einem Werkzeug für Bildung und zu einem Unterstützer einer gesünderen Lebensweise. Denn in der modernen Gesellschaft kommt es mehr denn je auf die Werte des Fussballs an", schloss Infantino.