• FIFA-Präsident Gianni Infantino besuchte den Europarat am 10. Januar
  • FIFA und Europarat einigen sich auf gemeinsame Absichtserklärung 
  • Neue Partnerschaft ist Teil von FIFA 2.0: Vision für die Zukunft

In Straßburg trafen heute FIFA-Präsident Gianni Infantino und der Generalsekretär des Europarates Thorbjørn Jagland zusammen und sprachen darüber, wie die Menschenrechte im Sport noch besser gefördert werden können. Das Treffen folgte auf einen Meinungsaustausch zwischen dem FIFA-Präsidenten und dem Ministerkomitee des Europarats.

Generalsekretär Jagland und FIFA-Präsident Infantino unterstrichen die Bedeutung der Konventionen des Europarats zum Thema Sport für den Schutz der Menschenrechte im Sport, insbesondere die Konvention gegen Doping, die Konvention gegen Spielmanipulationen und die aktuelle Konvention über einen integrierten Schutz, Sicherheit und Service-Ansatz bei Fussballspielen und anderen Sportveranstaltungen.

Der FIFA-Präsident betonte vor den versammelten Repräsentanten, dass die FIFA-Statuten, die vor fast zwei Jahren bestätigt wurden, für größere Reformen, Transparenz und Rechenschaftspflicht gesorgt haben. Er zeigte auch die Arbeit auf, die der Dachverband hinsichtlich einiger größerer Ziele unternommen hat, von der Geschlechtervielfalt bis zur Erleichterung des Dialoges zwischen den verschiedenen Interessengruppen des Fussballs.

Die beiden Organisationen vereinbarten die Ausarbeitung einer gemeinsamen Absichtserklärung zwischen FIFA und Europarat, in der die Felder der Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen detailliert ausgeführt werden sollen. Das Ziel ist eine unterschriftsreife Absichtserklärung bis Ende 2018.

Zitate 
"Für mich ist ganz klar, dass die FIFA und der Europarat viele gemeinsame Ziele verfolgen. Good Governance, Achtung der Menschenrechte und ein resolutes Eintreten gegen Doping, Spielmanipulationen und Gewalt sind für den Weltfussballverband von höchster Priorität."
FIFA-Präsident Gianni Infantino

"Unsere Sport-Konventionen wirken weit über Europa hinaus. Zahlreiche andere Länder haben Interesse bekundet, ihnen beizutreten. Eine engere Zusammenarbeit mit der FIFA hilft bei der Förderung der Achtung der Menschenrechte im Sport sowohl in Europa wie auch weltweit. Ich bin zudem sehr zufrieden, dass die FIFA auch beim Thema Governance mit uns zusammenarbeiten möchte. Die Rolle des Sports in unserer Gesellschaft, beispielsweise bei der Förderung der Integration, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Good Governance trägt dazu bei, dass die Vorzüge des Sports allen Menschen zugute kommen."
Generalsekretär des Europarats Thorbjørn Jagland