Im Rahmen seines Ostasienbesuchs reiste FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem Finale der FIFA U-20-Weltmeisterschaft am 11. Juni 2017 in der Korea Republik in die VR China, wo er vom chinesischen Fussballverband (CAF) empfangen wurde.

Nach der Begrüßung durch Cai Zhenhua, den Präsidenten des CFA, am 12. Juni am Verbandssitz in Peking führte Gianni Infantino Gespräche und wurde über die CFA-Strategie zur Fussballförderung informiert, die ganz auf die chinesischen Fussballpläne abgestimmt ist, wonach bis 2020 über 30 Millionen Primar- und Sekundarschüler am Fussball teilhaben sollen. Ein besserer Zugang zum Fussball gehört ebenfalls zu den Prioritäten der FIFA. Gianni Infantino versprach dem CFA-Präsidenten daher, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden, um die chinesischen Pläne zur Fussballförderung zu koordinieren und zu unterstützen.

Danach fuhr der FIFA-Präsident zum Pekinger Fussballverband, wo er dem Pekinger Juniorinnenteam und der Juniorenauswahl des Pekinger Bezirks Dongcheng beim Training zuschaute. Die jungen Spieler freuten sich sehr über den FIFA-Besuch und die Anfeuerungsrufe von Präsident Infantino.

Am folgenden Tag wurde der FIFA-Präsident im Volkspalast vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping empfangen. Zentrale Themen waren die wachsende Popularität des Fussballs in China und der Wille der chinesischen Regierung, den Fussball im ganzen Land zu verbreiten. Der FIFA-Präsident dankte Xi Jinping für dessen Einsatz zur Verbreitung des Fussballs in China und unterstrich die einzigartige Fähigkeit des Fussballs, kulturelle und soziale Barrieren niederzureißen, womit der Fussball ein Sport für alle sei. Ferner gratulierte er dem chinesischen Fussballverband für dessen ambitionierte Strategie und sicherte seitens der FIFA die nötige Unterstützung und eine engere Zusammenarbeit zu. Im Weiteren bekräftigte der chinesische Präsident seine Hoffnung und den Traum vieler Chinesen von einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in China.

Nach dem Empfang sagte der FIFA-Präsident: "China wird wesentlich dazu beitragen, den Fussball zugänglicher zu machen. Wir danken Präsident Xi für dessen Engagement in dieser Sache. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte."