Die FIFA U-20-Weltmeisterschaft Republik Korea 2017 endete am Sonntag im Suwon-WM-Stadion mit einem packenden Finale, in dem England Venezuela mit 1:0 bezwang.

Im Anschluss an die Siegerehrung reiste FIFA-Präsident Gianni Infantino in die koreanische Hauptstadt Seoul, wo er dem koreanischen Verband an dessen Sitz zum fantastischen Turnier gratulierte und für die Unterstützung und die Organisation dieses Jugendturniers dankte.

Danach wurde er vom soeben gewählten koreanischen Staatspräsidenten, Moon Jae-in, an dessen Amtssitz in Seoul empfangen. Der koreanische Staatspräsident zeigte sich dabei als Fussballfan und betonte, dass der Fussball in der Republik Korea der beliebteste Sport sei, der für ihn wie kaum eine andere Sportart für Gleichberechtigung und Demokratie stehe. Er lobte zudem, dass reiche und arme Länder gleichermassen am Fussball teilhaben könnten und der Sport auch zu den innerkoreanischen Beziehungen beitrage. Weiter legte er dar, wie der Fussball Entwicklungsländern in Afrika und Asien helfen könne. 

Präsident Moon Jae-in sprach ferner über die Möglichkeit der beiden koreanischen Länder (die DVR Korea im Norden und die Republik Korea im Süden), gemeinsam und zusammen mit anderen Nachbarländern einen FIFA-Wettbewerb zu veranstalten, und zeigte sich überzeugt, dass der Fussball bei der Stabilisierung der Region helfen könne.

Gianni Infantino begrüsste die Vorschläge des koreanischen Präsidenten, gratulierte dem Land zur erfolgreichen Austragung der FIFA U-20-Weltmeisterschaft und lobte den enormen Einsatz des koreanischen Fussballverbands bei der Organisation des Turniers. Ferner versicherte er der Republik Korea die Unterstützung sowohl der FIFA als auch der internationalen Fussballgemeinschaft bei der Pflege der innerkoreanischen Beziehungen und beim Bestreben, den Entwicklungsländern in Afrika und Asien mithilfe des Fussballs zu helfen.