FIFA-Präsident Gianni Infantino wurde heute vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping im Volkspalast in der chinesischen Hauptstadt Peking empfangen.  

Beim einstündigen Empfang würdigte Präsident Xi die soziale und erzieherische Bedeutung des Fussballs und legte die Vision und die Ziele für die Förderung des Fussballs im bevölkerungsreichsten Land der Welt dar.

Zentrale Themen waren die wachsende Popularität des Fussballs in China und der Wille der chinesischen Regierung, den Fussball im ganzen Land zu verbreiten. Präsident Xi erläuterte eingehend die Pläne Chinas, wonach bis 2020 über 30 Millionen Primar- und Sekundarschüler Zugang zum Fussball haben und bis zu 20 000 Fussballschulen und 70 000 Spielfelder gebaut werden sollen. So soll bis 2030 auf 10 000 Personen ein Fussballfeld kommen.

Der FIFA-Präsident dankte Xi Jinping für dessen Einsatz zur Verbreitung des Fussballs in China und unterstrich die einzigartige Fähigkeit des Fussballs, kulturelle und soziale Barrieren niederzureissen, womit der Fussball ein Sport für alle sei. Ferner gratulierte er dem chinesischen Fussballverband für dessen ambitionierte Strategie und sicherte seitens der FIFA die nötige Unterstützung und eine engere Zusammenarbeit zu.

Im Weiteren bekräftigte der chinesische Präsident seine Hoffnung und den Traum vieler Chinesen von einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in China.

Nach dem Empfang sagte der FIFA-Präsident: "Der heutige Empfang bei Präsident Xi war eine große Ehre. Wir erörterten viele Ansichten und Ideen über die weitere Förderung des Fussballs, nicht nur in China, sondern auf der gesamten Welt. Mit dem heutigen Tag beginnt eine neue, engere Zusammenarbeit zwischen China und der FIFA zum Wohle des Fussballs. China wird wesentlich dazu beitragen, den Zugang zum Fussball zu verbreitern. Wir danken Präsident Xi für sein Engagement in dieser Sache und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte."