Der FIFA-Rat als Strategie- und Aufsichtsorgan der FIFA hat seine Unterstützung für das FIFA-Weltfussballmuseum bekräftigt, nachdem er bei der Sitzung Anfang Mai in Bahrain über den aktuellen Stand informiert wurde.

Die FIFA hat Ende 2016 eine Arbeitsgruppe gebildet und damit beauftragt, den Betrieb des Museums eingehend zu analysieren und ein neues Konzept zu erarbeiten, das das FIFA-Weltfussballmuseum auf eine tragfähige finanzielle Basis stellen und zu einer nachhaltigen Investition im Sinne aller Interessengruppen machen soll. Dank dem neuen Geschäftsmodell hat sich die finanzielle Lage des Museums markant verbessert. Das Modell gründet auf einer tragfähigeren Betriebsstrategie und soll aus dem Museum ein Zentrum für wissenschaftliche Fussballforschung und einen kulturellen Treffpunkt für die Bevölkerung von Zürich und die Fussballfans aus aller Welt machen. Die Arbeitsgruppe wird die Entwicklung des Museums und die Umsetzung des neuen Betriebsmodells weiter verfolgen.

"Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg", erklärt der stellvertretende FIFA-Generalsekretär, Zvonimir Boban. "Kultur und Sport gehören zu den Grundwerten der heutigen Gesellschaft. Wir wollen diese Grundwerte weiter fördern und aus dem FIFA-Weltfussballmuseum in Zürich eine echte Begegnungsstätte für alle machen."