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Football Governance

Entscheid der FIFA-Berufungskommission zu Lionel Messi

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Pressemitteilung

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Die FIFA-Berufungskommission hat der Berufung des argentinischen Fussballverbands im Namen von Lionel Messi gegen den Entscheid der FIFA-Disziplinarkommission stattgegeben und die gegen den Spieler verhängten Sanktionen aufgehoben.

Nach der Verhandlung am 4. Mai 2017 in Zürich hat die Berufungskommission den Entscheid der FIFA-Disziplinarkommission vom 28. März 2017 aufgehoben, die Lionel Messi in Anwendung von Art. 77 lit. a des FIFA-Disziplinarreglements wegen der Beleidigung eines Schiedsrichterassistenten des Verstosses gegen Art. 57 des FIFA-Disziplinarreglements für schuldig befunden hatte.

Die Berufungskommission erachtete das Verhalten von Lionel Messi zwar als verwerflich, kam aber zum Schluss, dass die vorliegenden Beweise für eine angemessene, d. h. überzeugende Begründung der Anwendung von Art. 77 lit. a des FIFA-Disziplinarreglements, wonach die Disziplinarkommission schwere Vergehen ahnden darf, die von den Spieloffiziellen nicht bemerkt wurden, nicht ausreichend waren.

Die Berufungskommission bekräftigte im Weiteren den für den Fussball wesentlichen Grundsatz, die Spieloffiziellen jederzeit zu achten und unsportliches Betragen, das gegen das Fairnessgebot verstösst, in keiner Form zu tolerieren.

Kraft des Entscheids wurden die gegen Lionel Messi verhängte Spielsperre, die am 28. März 2017 in Kraft getreten ist, und die Geldstrafe von CHF 10.000 aufgehoben.

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