Vertreter von Klubs, Ligen und Spielern kamen heute in Zürich mit Mitgliedsverbänden, Konföderationen und der FIFA-Leitung zur ersten Sitzung der FIFA-Kommission der Interessengruppen des Fussballs zusammen. Die Kommission wurde von der FIFA als Plattform für eine verbesserte Zusammenarbeit mit den wichtigsten Interessengruppen im Profifussball gegründet. Auf diese Weise sollen die Beziehungen verbessert sowie Ideen und Meinungen ausgetauscht werden, um die Einigkeit im Fussball voranzutreiben.

Den Vorsitz bei der heutigen Sitzung führte Victor Montagliani, FIFA-Vizepräsident und CONCACAF-Präsident. Die Interessenvertreter aus allen Konföderationen diskutierten über ein breites Themenspektrum, darunter: die Einführung einer Task Force zur Verbesserung des internationalen Transfersystems, mögliche Verbesserungen in Bezug auf den internationalen Spielkalender, die jüngste IFAB-Sitzung in London und die Umwandlung der FIFA-Klub-Lizenzierung von einem rein regulatorischen Instrument in ein prinzipienbasiertes Programm zur Professionalisierung.

FIFA-Präsident Gianni Infantino sagte zur ersten Sitzung der Kommission: "Für die FIFA ist es von überragender Bedeutung, alle Interessengruppen des Fussballs zu erreichen. Diese Sitzung bot eine großartige Gelegenheit, ein breites Themenspektrum zu diskutieren und die Zusammenarbeit zwischen der FIFA und allen Beteiligten im Profifussball zu intensivieren. Die Vision FIFA 2.0 umreißt die Rolle der Kommission der Interessengruppen des Fussballs, in der alle Beteiligten gemeinsam die wichtigsten Schlüsselfragen des Fussballs angehen. Die heutige Sitzung war ein perfektes Beispiel für diesen Ansatz."

Victor Montagliani, der Vorsitzende der FIFA-Kommission der Interessengruppen des Fussballs, sagte: "Vertreter von Spitzenklubs, Ligen und Spielerverbänden aus aller Welt saßen heute Nachmittag in konstruktiver Atmosphäre zusammen und diskutierten umfassend und ganzheitlich über die Entwicklung des Fussballs. Die Teilnehmer teilen den Willen, gemeinsam Lösungen für die Probleme zu finden, mit denen die Beteiligten im Profifussball konfrontiert sind. Wir freuen uns darauf, den mit der heutigen Sitzung eingeschlagenen Weg fortzusetzen."

Die FIFA ist entschlossen, alle Interessengruppen in ihre Entscheidungsprozesse einzubinden um den Fussball als gestärkte Institution besser leiten, regulieren und schützen zu können. Der FIFA-Kongress hatte 2016 einstimmig weit reichende Reformen verabschiedet. Im Rahmen dieser Reformen wurde auch die Kommission der Interessengruppen des Fussballs ins Leben gerufen, um Ligen, Klubs und Spieler direkt einzubinden. Hemmnisse sollen abgebaut und verbesserte Möglichkeiten zur Einbindung der Fussballgemeinde erarbeitet werden.