Die FIFA-Disziplinarkommission hat am 7. Dezember 2017 gegen den peruanischen Nationalspieler Paolo Guerrero nach Erwägung aller konkreten Umstände des Falls eine einjährige Sperre verhängt. Der Spieler war bei einer Dopingkontrolle nach dem Qualifikationsspiel für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ gegen Argentinien am 5. Oktober 2017 in Buenos Aires positiv auf den Kokain-Metaboliten Benzoylecgonin getestet worden, der gemäß der Verbotsliste 2017 der Welt-Anti-Doping-Agentur unter der Klasse 6 "Stimulanzien" verboten ist.

Mit dem positiven Testergebnis hat der Spieler gegen Art. 6 des FIFA-Anti-Doping-Reglements und gegen Art. 63 des FIFA-Disziplinarreglements verstoßen. Die Sperre hat am 3. November 2017 begonnen, als der Spieler vom Vorsitzenden der FIFA-Disziplinarkommission provisorisch gesperrt wurde.

Gemäß Art. 29 des FIFA-Anti-Doping-Reglements gilt die Sperre u. a. für alle Arten von Spielen, einschließlich nationaler und internationaler Freundschafts- und Pflichtspiele. Die Begründung des Entscheids wurde heute ordnungsgemäß mitgeteilt.