Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat am 5. Dezember 2017 im Élysée-Palast in Paris FIFA-Präsident Gianni Infantino und Noël Le Graët, den Präsidenten des französischen Fussballverbands, empfangen.

Thema waren die Vorbereitungen für die FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft, die vom 5. bis 24. August 2018 in der Bretagne ausgetragen wird, und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™, die Frankreich vom 7. Juni bis 7. Juli 2019 veranstalten wird. Präsident Macron betonte, dass Frankreich alles daran setzen werde, diese beiden Veranstaltungen zu populären und attraktiven Volksfesten zu machen, die die Städte und Regionen Frankreichs in den Blickpunkt rücken würden.

Der FIFA-Präsident präsentierte danach seine Pläne zur Regulierung des Transfersystems. "Wir brauchen mehr Transparenz, Klarheit und letztlich mehr Schutz für den gesamten Fussball und seine Akteure2, erklärte Gianni Infantino. Der französische Staatspräsident sicherte seine Unterstützung für diese ehrgeizigen Reformen zu und versprach der FIFA, dass sich Frankreich an der Organisation von Konsultationen mit den europäischen Ländern zur Änderung der europäischen Gesetzgebung beteiligen werde, die für dieses Vorhaben nötig sei.

Ebenfalls Gegenstand der Gespräche waren die Instrumente für eine wirkungsvolle Entwicklungspolitik in Afrika mithilfe des Sports. "Das Projekt, das Präsident Macron letzte Woche in Ouagadougou und Accra angekündigt hat, wird von der FIFA begrüßt und unterstützt", sagte Präsident Infantino. "Über unser Forward-Entwicklungsprogramm unterstützen wir vor Ort schon konkrete Initiativen. Die Gespräche mit dem französischen Präsidenten haben neue Wege und Perspektiven eröffnet, die wir mit der französischen Regierung und dem französischen Fussballverband noch so gerne prüfen und weiterverfolgen werden."