• Preisgeld-Erhöhung für die WM-Endrundenteilnehmer auf USD 400 Millionen
  • Erlass eines strengen Bewerbungsreglements für die FIFA WM 2026™
  • Gründung einer FIFA-Stiftung

Der FIFA-Rat hat heute in Kalkutta (Indien) einige wichtige Punkte für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ – sowohl für die nächste Ausgabe in Russland als auch im Hinblick auf die Zukunft des wichtigsten Wettbewerbs im Fussball – beschlossen.

So hat das strategische Organ der FIFA das Preisgeld für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ im Vergleich zur letzten Ausgabe 2014 um 12 % von USD 358 Millionen auf USD 400 Millionen erhöht.

Ferner verabschiedete es den Beschluss des Ratsausschusses vom 6. September 2017 zum Erlass eines strengen Bewerbungsreglements für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ und ernannte die Mitglieder der Arbeitsgruppe, die die eingegangenen Bewerbungen beurteilen wird.

Gemäß Bewerbungsreglement besteht die Arbeitsgruppe aus den Vorsitzenden der Audit- und Compliance- sowie der Governance-Kommission (Tomaž Vesel und Mukul Mudgal), einem Mitglied der Organisationskommission für FIFA-Wettbewerbe (in diesem Fall Ilčo Gjorgioski) sowie Experten der FIFA-Administration in Person der beiden stellvertretenden Generalsekretäre, Zvonimir Boban (Fussball) und Marco Villiger (Administration).

Der FIFA-Rat befasste sich bei seiner Sitzung darüber hinaus mit vielen weiteren Themen und fasste u. a. folgende Beschlüsse:

· Gründung einer FIFA-Stiftung als rechtliche Grundlage und institutionelle Basis für das soziale Engagement der FIFA. Einer der wichtigsten Stiftungszwecke ist die Einbindung der FIFA-Legenden in Aktivitäten zur sozialen Entwicklung, indem sie für die diesbezüglichen Ziele der FIFA werben und deren Engagement unterstützen.

Die FIFA-Stiftung sollte im ersten Quartal 2018 handlungsfähig sein. Dem Stiftungsrat gehören fürs Erste der FIFA-Präsident und zwei Mitglieder des FIFA-Rats (Sonia Bien-Aime und Kwesi Nyantakyi) an. Im Jahresverlauf wird der FIFA-Rat weitere renommierte Persönlichkeiten aus dem Fussball und anderen Gesellschaftsbereichen in den Stiftungsrat berufen

· Start einer Konsultationsphase zur Analyse der Frauen-, Jugend- und Klubwettbewerbe der FIFA. Mögliche Formate für diese Wettbewerbe werden den Mitgliedsverbänden (bei den FIFA-Fussballgipfeln), den Konföderationen und weiteren maßgebenden Interessengruppen unterbreitet. Die definitiven Konzepte sollen dem FIFA-Rat bei der nächsten Sitzung am 15./16. März 2018 in Bogotá (Kolumbien) zur Verabschiedung unterbreitet werden.

Verabschiedung der Daten für die folgenden FIFA-Turniere:

o FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2018: 5. bis 24. August 2018

o FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Uruguay 2018: 13. November bis 1. Dezember 2018

o FIFA Klub-Weltmeisterschaft VAE 2018: 12. bis 22. Dezember 2018

o FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™: 7. Juni bis 7. Juli 2019

· Einführung des International Transfer Matching System ab 1. Januar 2018. Die FIFA kann mit diesem System alle internationalen Wechsel und den gesamten Transfermarkt überwachen und so den Frauenfussball transparenter und professioneller machen.

· Anerkennung aller europäischen und südamerikanischen Teams, die den von 1960 bis 2004 ausgetragenen Weltpokal gewonnen haben, als Klubweltmeister.