Eine erstaunliche Ansammlung von Fussballikonen kam am 9. Januar in Zürich zusammen, um an den Feierlichkeiten im Rahmen der abendlichen Verleihungszeremonie der The Best FIFA Football Awards™ teilzunehmen. In diesem Zusammenhang fand am Montagmorgen auch ein Spiel der FIFA Legends statt. Die Legenden – mit Größen wie Diego Maradona, Carles Puyol, Carli Lloyd und vielen anderen – kamen mit FIFA-Präsident Gianni Infantino und Mitgliedern des FIFA-Rats zusammen, der am 9. und 10. Januar im Home of FIFA zusammentritt. In vier Kleinteams unterteilt trugen sie ein Freundschaftsturnier aus.

Die Atmosphäre war geprägt von freundlichen Neckereien und überraschenden Fähigkeiten, und El Pibe hielt seine Teamkameraden und Gegenspieler gleichermaßen in Schach. Der Gewinner der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1986™ schimpfte den italienischen Torhüter Francesco Toldo scherzhaft aus, weil dieser einen Weitschuss von Michel Salgado nicht parieren konnte. Nach der Partie warnte er dann den Franzosen David Trezeguet, der 1998 ebenfalls Weltmeister wurde, dass er beim nächsten Mal weniger Gnade zu erwarten hätte.

Maradona erklärte, er wünsche sich, dass die Auszeichnung The Best – FIFA-Weltfussballer am heutigen Abend entweder an Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo ginge. Gleichzeitig betonte er, Spiele wie dieses seien äußerst wichtig für die Fussballgemeinde. "Es ist wichtig, dass die FIFA mit Fans und Spielern zusammenkommt. Das spielt eine große Rolle bei dem, was Infantino anstrebt."

Das Programm der FIFA Legends wurde 2016 aufgelegt, um ehemalige Spitzenspieler und -spielerinnen zur Förderung des Fussballs und seiner breiteren Mission auf der ganzen Welt zusammenzubringen. Viele der Stars bestreiten nicht nur das Spiel, sondern werden im Vorfeld der The Best-Show auch mit Medienvertretern sprechen und zum Teil bei der Veranstaltung selbst auf der Bühne stehen.

Spaß am Spiel – Vorfreude auf "The Best"
Der Südafrikaner Lucas Radebe sprach wohl für die meisten Spielerinnen und Spieler, als er seine Gefühle über die Chance zum Ausdruck brachte, mit Ikonen wie Maradona auf dem Platz zu stehen: "Es war eine große Ehre, an der Seite einiger solcher Fussballgrößen zu spielen. Das Können ist noch immer da, es geht nie verloren. Es ging der FIFA darum, ein nettes Beisammensein zu organisieren und Spaß zu haben. Das ist wirklich toll. So sollte Fussball sein."

Dwight York, Stürmer von Trinidad und Tobago, brachte die Stimmung unter den Teilnehmern auf den Punkt. "Das ist eine deutliche Botschaft. Wir bringen den Fussball zur FIFA zurück. Deshalb sind wir heute hier. Um den Präsidenten zu unterstützen und sicherzustellen, dass der Fussball in den richtigen Händen ist. Wir haben es hier mit einer neuen, zukunftsorientierten FIFA zu tun, und wir sind hier, um sie auf positive Weise zu unterstützen."

"Ich freue mich wirklich auf die 'FIFA Football Awards'. Es ist eine große Ehre, dabei sein zu dürfen, die Preisverleihung zu unterstützen und zu sehen, wie die Sache sich entfaltet. Es wird ein ganz besonderer Abend werden."

"Das hat wirklich Spaß gemacht, obwohl ich irgendwann aufgehört habe, unsere Gegentore zu zählen", so der dreimalige argentinische WM-Teilnehmer Gabriel Batistuta lachend nach dem Spiel. "Es war sehr schön, mit so vielen Spielern aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten zusammenzutreffen. Wir sollten so etwas häufiger machen."

FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura harrte gemeinsam mit zahlreichen Medienvertretern in der Kälte an der Seitenlinie aus, um sich das Spektakel anzusehen. "[Die Legenden] ist eine hervorragende Initiative, weil sie zeigt, dass die FIFA darauf hinarbeitet, den Fussball wieder in den Mittelpunkt zu rücken", so Samoura. "Gleichzeitig zeigt sich hier, wie sehr die ehemaligen Spieler sie dabei unterstützen möchten. Ich freue mich besonders über die gemischten Teams, denn die Anwesenheit von Frauen ist entscheidend für das Streben nach einer Gleichstellung der Geschlechter. Ich bin beeindruckt."

Ebenfalls anwesend waren zehn Gewinner, die an Gewinnspielen auf den digitalen Plattformen der FIFA teilgenommen hatten. Sie waren aus der ganzen Welt angereist, um bei der The Best-Show dabei zu sein. Milan Bosnjak, ein 18-Jähriger aus Sydney, der das Quizspiel auf FIFA.com gewonnen hatte, landete nach einem 22-stündigen Flug in Zürich und freute sich riesig über diese zusätzliche Chance, die FIFA Legends zu sehen. "Er war bisher absolut fantastisch. Das ist eine einmalige Gelegenheit, und ich habe mich wirklich gefreut, Carles Puyol, Eric Abidal und Diego Maradona zu sehen. "Alles in allem ist das eine unglaubliche Erfahrung."