Joyce Cook, eine leidenschaftliche Verfechterin von Gleichstellung und Integration im Sport, wird per 1. November 2016 FIFA-Direktorin Mitgliedsverbände. Die Stelle wurde im Rahmen der Restrukturierung der FIFA-Administration geschaffen und dient einem Hauptziel der kürzlich präsentierten FIFA-Vision: Investitionen in die Fussballförderung über die 211 FIFA-Mitgliedsverbände im Rahmen des FIFA-Forward-Programms. Die Engländerin ist direkt Zvonimir Boban, dem stellvertretenden Generalsekretär (Fussball), unterstellt und gehört der FIFA-Geschäftsleitung an.

Joyce Cook verfügt bei der Entwicklung und Umsetzung weitreichender und nachhaltiger Vielfalts- und Integrationsprojekte sowohl national als auch international über einen großen Leistungsausweis und kennt die Strukturen und die Organisation des Fussballs. Sie ist Gründerin und Geschäftsdirektorin des Zentrums für Zugang zum Fussball in Europa (CAFE) und eine international anerkannte Expertin für barrierefreie Stadien und bauliche Maßnahmen für Sportveranstaltungen und Dienstleistungen, einschließlich der Handbücher, die die FIFA und die UEFA für ihre wichtigsten Wettbewerbe entwickelt haben.

Bei der FIFA war sie Mitglied der Jury für die neue FIFA-Auszeichnung für Vielfalt, die am 26. September der indischen Nichtregierungsorganisation Slum Soccer verliehen wurde. Während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ half sie der FIFA, die Veranstaltung für Menschen mit Behinderung zugänglicher zu machen, und war am Projekt beteiligt, das sehbehinderten und blinden Fans eine Audio-Berichterstattung bot. Derzeit ist sie Vorstandsmitglied von Football Against Racism in Europe (FARE), Direktorin bei Women in Football und Vorstandsmitglied der Sports Grounds Safety Authority.