Issa Hayatou wurde am 9. August 1946 in Kamerun geboren. Im Verlauf seiner erfolgreichen Sportlerkarriere spielte er Fussball in der Universität und war sowohl in der Leichtathletik als auch im Basketball Mitglied des Nationalteams seines Landes.

Im Alter von 28 Jahren machte der Sportlehrer Hayatou einen wichtigen Schritt in seiner Funktionärskarriere, als er Generalsekretär des kamerunischen Fussballverbands wurde, dem er anschließend zwischen 1985 und 1988 vorsitzen sollte. 1988 wurde er zum Präsidenten der afrikanischen Fussballkonföderation CAF (Confédération Africaine de Football) gewählt, ein Amt, das er bis heute innehat. Zwei Jahre später wurde er Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees. Der Kameruner ist seit 2001 zudem Mitglied des IOC (Internationales Olympisches Komitee) und amtiert seit 1992 als FIFA-Vizepräsident.

Gemäß Artikel 32 Abs. 6 der FIFA-Statuten übernahm Issa Hayatou als dienstältester Vizepräsident des FIFA-Exekutivkomitees am 8. Oktober angesichts der Entscheidung der rechtsprechenden Kammer der Ethikkommission, Joseph S. Blatter vorsorglich für jegliche nationale und internationale Tätigkeit zu sperren, auf Interimsbasis das Amt des geschäftsführenden FIFA-Präsidenten.